Die Familie Zombie wohnt hier irgendwo in der Nachbarschaft und zeichnet sich besonders dadurch aus, dass Frau Zombie die Angewohnheit hat, ihre Familie bei geöffnetem Terrassenfenster zusammenzufalten. 159 Dezibel. Drunter geht nix.
Kurzvorstellung von Familie Zombie:
Vater:
Devot, mickrig mit 80er Pornobalken
Mutter:
Hauptfigur, fieses maskulines Gesicht mit sexy Nasen-Piercing. Laut, herrisch, dominant.
Kind 1:
Sündenbock 1
Kind 2:
Sündenbock 2
Hier noch ein Bild von Familie Zombie:
Aufgeschnappte Dialoge, etc. möchte ich hier kurz wiedergeben.
Lautstarker Krach mit den Kindern. Kind 1 behauptet, dass Kind 2 zwei T-Shirts aus dem Schrank entwendet hätte. Frau Zombie brüllt nun Kind 1 an: “Jetzt nemmsch Du an Zettel, ond schreibsch uff, dass Du Zeuge warsch, wie Kind 2 die zwoi Tie-Schört aus Deim Schrank gnomma hat. Des nemm i no morga tsom Jugendamt mit”.
Weiteres Schmankerl:
Kind 1 zu Papa Zombie: “Des wared meine Tie-Schört von meiner Lieblings-Band! Bloß weil Du Deiner Dochter so en Arsch nie kriechsch….(Rest unverständlich)”
Papa Zombie: “Jetz wird’s langsam Zeit dass Du’s Haus verläsch! Ben i froh, wenn Du weg bisch!”
Dann ist’s wohl beinahe eskaliert.
Kind 1: “Schlag mi doch”
Endlich haben’s die Zombies geblickt, dass die halbe Nachbarschaft alles mitbekommt und hat die Terrassentür geschlossen.
Wie krank ist das denn?
Es folgten in den letzten 4-5 Stunden weitere Wort-Scharmützel, deren Inhalte ich leider nicht verstanden habe.
Ich denke, ihr werdet in den nächsten Wochen noch viele weitere Berichte von Familie Zombie zu lesen bekommen.
Was haben die in den letzten Wochen Theater gemacht mit Ihren Trillerpfeifen, Vuvuzelas und was weiß ich noch alles. Was haben die sich die Nächte um die Ohren gehauen und “Oben bleiben” gerufen. Was haben die sich das Demonstrationsrecht und die Grundsätze der Demokratie so hingedreht, wie es ihnen gerade in den Kram gepasst hat.
Von wem ich rede könnt ihre Euch sicher denken: Von den “Guten”. Die Baumschützer, Naturfetischisten, ewig Gestrigen dieser Welt.
Was hat es gebracht? Nix!!!
Letztend Endes hat ein alter, weiser Mann, nämlich der Herr Geißler, und ein Ungeziefer, welches sich Juchtenkäfer nennt, den Baustopp erklärt und erkämpft.
Hut ab vor allem vor dem Juchtenkäfer! Liebe S21-Gegner, nehmt Euch ein Beispiel am Juchtenkäfer. Er hat gezeigt, was gewaltfreier Widerstand ist. Eure geheuchelte und an Eure persönliche Rechtsauffassung gekoppelte Gewaltfreiheit ist nicht einen Schuß Pulver wert (geschweige denn einen Schuß aus dem Wasserwerfer).
So, liebe S21-Gegner, jetzt ist mal bitte Ruhe in Stuttgart. Geht nach Hause, klöppelt Euc neue Winterpullis und lasst den Rest der Bevölkerung einfach mal in Ruhe. Ihr habt für Eure Kindergarten-Aktionen nun genug Geld vernichtet und der arbeitenden Bevölkerung mit Euren Sitzblockaden und Demos den Nerv geraubt.
P.S.: Kann mir endlich mal jemand sagen, für was der Juchtenkäfer nun eigentlich nützlich ist? Macht der Honig? Bringt der Babys? Kann man ihn als Lasttier nutzen oder in heißem Öl frittieren und verzehren? Kommt das ökologische Weltgefüge ins Wanken, wenn es keinen Juchtenkäfer gäbe?
EDIT: Nun überschlagen sich die Ereignisse. Es soll nun doch keinen kompletten Baustopp geben. Und das finde ich auch gut so.
Da ja bald das neue iPhone 4 erscheint, mehren sich wieder die Anfragen “hat noch jemand einen For-Friends-Code für mich?”
Nun bin ich im Besitz eines solchen Codes. Da es ja “For Friends” ist, kann ich diesen auch nur an Freunde weiter geben. Im Kommentarfeld dieses Beitrages hast DU nun die Möglichkeit, mir zu erklären, warum gerade DU mein Freund bist.
Kommerzielle Angebote werden sofort gelöscht. Ich will nur eine Erklärung für unsere “Freundschaft”.
Am 13.06.10 um 18 Uhr werde ich entscheiden, wer mein neuer Freund ist.
Mit etwas Verspätung kommt nun erst der Bericht vom 3. Tag des WGT:
Frühstück ist wegen Überfüllung des Frühstücksraumes erst mal ausgefallen. Außerdem war länger Schlafen angesagt. Gesagt, tun, getan. Dann natürlich erst mal direkt in die City gefahren. Mit welchem Verkehrsmittel? Natürlich mit der Linie 3 der Bimmelbahn. Yeah, Linie 13 rockt total.
Frühstück im Café Stein. Dieses mal hat es auch fast mit der Bedienung geklappt. Mein Bier ist gekommen, der Kaffee für die Frau nicht. Auf jeden Fall eine 100%-ige Steigerung gegenüber dem Vortag. Lustiges Erlebnis hatten wir trotzdem hier. Es kam auf einmal ein nacktes Mädel um die Ecke gehüpft. Fotobeweis anbei.
Nach diesem für mich zumindest angenehmen Schock sind wir dann ins Heidnische Dorf gezogen um etwas zu chillen. War aufgrund des relativ guten Wetters ziemlich voll dort. Zum Glück habe ich mittlerweile den kleinen pubertären Bier-Schwarz-Händler entdeckt, der in der Einfahrt des elterlichen Hauses kistenweise Bier allerlei Sorten verkaufte.Yeah, endlich habe ich den seit 2 Tagen vermissten Odin-Trunk bei dem kleinen Schmierlapp ergattern können. Frau hat wieder eine gepflegte Shisha im Dorf geraucht. War also ein ganz relaxter Tag. Da wir nachts noch auf das Alien Sex Fiend Konzert gehen wollten, haben wir uns entschlossen, noch etwas im Hotel ausruhen zu gehen. Gesagt, tun, getan. Den Hotelschlaf brauche ich nicht weiter zu beschreiben. Nach dem Aufwachen hatte ich auf jeden Fall erst einmal gar keinen Bock, irgend etwas zu machen. Frau hat mich zum Glück genötigt, mich aufzuraffen.
All right. Also zur AGRA gebimmelbahnt. Dort angekommen musste ich mich erst mal mit dem Humor des Bierverkäufers konfrontiert sehen. Haha, du bist aber eine lustige Type. Immer einen tollen Spruch in der dummen Fresse. Egal. Habe es überstanden. Letztendlich an den fotografierenden Rentnern vorbei und die AGRA betreten. Frau hat sich mit diversen Shirts von Alien Sex Fiend eingedeckt.
Irgendwann dann in die Halle rein. Den Arrogantling von Diary Of Dreams, Adrian Hates, haben wir uns zum Glück erspart. Ich kann den einfach nicht ab. Lacrimosa kam auf die Bühne. Eigentlich mögen wir die, aber an dem Abend haben wir nur auf Alien Sex Fiend gewartet. Deshalb waren wir dann auch froh, als die endlich auch die letzte Zugabe durch hatten. Für uns kam dann das eigentliche Highlight des ganzen WGT: Alien Sex Fiend. Die Batcave-Götter. Grandios, was Mr. Fiend immer noch zu leisten vermag. Verwundert war ich, dass obgleich ein neues Album auf dem Markt ist nur alte Titel gespielt wurden. It Lives again, E.S.T, Now I’m feeling zombified, usw. Es war auf jeden Fall ganz großartig, den alten Mann des Batcave nach einigen Jahren wieder zu sehen und seine unglaubliche Präsenz zu spüren.
Naja, irgendwann war auch dieses Konzert zu Ende. Gegen 4:30 Uhr waren wir im Hotel und 6 Stunden später haben wir die Heimfahrt angetretet. Das war dann nicht so schön, aber immerhin hat die Karre dann gezogen.
Fazit für mich: Ich werde alt, aber ich werde ziemlich sicher das 20. WGT 2011 besuchen. Jubiläen sind eigentlich immer besonders gut.
So far so good. See you in 2011. Hoffentlich sind da nich mehr so viele Knicklichtgrufties vor Ort. Die mag ich nämlich überhaupt nicht.
So that was Day 3.
Heute ist es endlich gekommen. Das iPad.
Mit dem iPad hat Weihnachten zumindest in 2010 seinen Reiz verloren.
So. Keine Zeit, mehr zu schreiben. Muss weiter….
Es handelt sich übrigens um das 16 GB WiFi 3G Modell.
Nachdem ich seit etwas mehr als einer Woche auch unter die Gemüsegärtner (immerhin 1 Gurke, 1 Rosmarien, 2 Tomaten, 1 Salbei) gegangen bin, möchte ich hier von der Entwicklung meiner Gurke berichten.
12.05.2010:
The Gurke has landed
16.05.2010:
Gurke wächst und hat erste Schäden durch Hagel und Schneckenbefall erlitten. Seit gestern wird zurückgeschossen. Schneckenfallen gekauft und im Boden versenkt. Ausbeute der ersten Nacht: Die Schnecken haben 5 Tote zu beklagen. Ich kämpfe weiter.
16.05.2010 (abends):
Die Gurke geht nun schlafen und hält den Schneckenangriffen hoffentlich Stand. Aktueller Spielstand:
8:0 für die Gurke. In ca. 6-7 Wochen soll Erntezeit sein. Da muss man sich vor den flinken Schnecken ganz schön in Acht nehmen. Es bleibt also spannend im Leben meiner Gurke. Bleibt dran. Ich halte Euch auf dem Laufenden.
17.05.2010:
Die Gurke hat keine weitere Schneckenangriffe zu verzeichnen. Um meine enge Beziehung zur Gurke zu manifestieren, bekommt sie nun einen Namen. Ivan soll sie heißen. Ivan, die schreckliche Gurke.
EDIT: Da die Gurke nun Ivan heißt, werde ich sie ab sofort “Der Gurke” nennen.
18.05.2010
Da der Gurke seit gestern nur wenige Fortschritte gemacht hat, möchte ich heute kurz vom traurigen Schicksal des Gurkennachbars berichten. Die Studentenblume wurde am vergangenen Freitag (der Tag bevor ich gegen die Schnecken aufgerüstet habe) ein Opfer der Nacktschnecken.
Auch wenn sich der Gurke Ivan gegenüber gestern nur wenig entwickelt hat, möchte ich dennoch ein Foto, welches ich heute früh geschossen habe, beifügen.
19.05.2010
Da ist mir heute morgen vor lauter Aufregung, dass ich wieder 2 Schnecken entdeckt habe, nur eine etwas unscharfe Aufnahme gelungen. Den beiden Schnecken habe ich den Weg zur Falle gezeigt und sie darin versenkt. Ivan, dem Gurke geht es den Umständen entsprechend gut. Die beiden schnecken haben sich an benachbarten Pflanzen bedient und Ivan wie es aussieht verschont. Dennoch machte Ivan heute früh einen etwas eingeschüchterten, verängstigten Eindruck auf mich.
Denoch denke ich, das Ivan, der Gurke, die verregnete Nacht insgesamt gefallen hat. Wie es aussieht kündigt sich weiter oben am Pflanzenstengel ein Geschwisterchen von Ivan an. Ist auf diesem Bild noch nicht sichtbar. Ich werde es heute Abend genauer unter die Lupe nehmen.
AUFRUF AN DIE LESER: Für Namensvorschläge wäre ich schon mal dankbar.
Laut Beipackzettel zur Pflanze, sollen es insgesamt bis zu 11 Gurken geben. Von daher werde ich noch einige Namen benötigen.
20.05.2010:
Wie ihr sehr, geht es Ivan dem Gurken sehr gut. Links oben kann man sein Geschwisterchen erkennen. Bisher liegen mir noch keine Namensvorschläge vor, so dass ich mit einer gewissen Traurigkeit vermuten muss, dass Euch Ivans Schicksal und das seiner Geschwister am A…. vorbei geht. Schade finde ich das.
Und jetzt gönnen wir dem Gurke mal ein wenig Ruhe. Nächstes Update wird für den 24.05. angestrebt.
Schlaf gut, kleiner Ivan.
21.05.2010
SCHNECKENALARM!!! Da habe ich doch gleich 2 von den Schweinen auf frischer Tat ertappt! Ganz nach Cowboy-Art habe ich die beiden Parasiten in die Schneckenfalle getrieben. Was für ein Triumph! Fuck off and die, you bloody bastards!
24.05.2010
3 Tage konnte ich nun nicht nach Ivan schauen, da wir verreist waren. Bei der heutigen Heimkehr bin ich dann sofort nach draussen gegangen, um nach Ivan dem Gurke zu schauen. Was hat der Gurke in den 3 Tagen nur gemacht? Er hat dramatisch an Gewicht zugelegt und sein Volumen nahezu verdreifacht. Weiter so Ivan. Groß und stark sollst Du werden.
25.05.2010
Der Gurke Ivan hat wieder an Gewicht zugelegt. Nach dem bisher eher regnerischen Wetter scheint ihm die Sonne gut zu tun. Wie man oben im Bild erkennen kann, hat sich das nächste Geschwisterchen angesagt. Jetzt hat Ivan jemanden zum Spielen.
Auch die Ameisen klettern emsig am Stamm herum. Was die da wollen ist mir bisher fremd geblieben. Ich beobachte weiter.
29.05.2010
Jetzt habe ich dem Gurke Ivan mal ein paar Tage Pause gegönnt. Es ist schön zu sehen, das Ivan weiter an Gewicht zugelegt hat. Liebevoll nenne ich den Gurken mittlerweile “Dickerchen”.
Ivans Schwester Gorki geht es auch gut. Der richtige Wachstumsschub fehlt halt noch. Weitere Geschwister, ich glaube 3 an der Zahl, haben sich angekündigt. Die ersten Ultraschallbilder liegen vor. Sobald sie eine fotogene Grösse erreicht haben, werde ich sie Euch vorstellen. Dennoch bleibt das Hauptaugenmerk auf dem Erstgeborenen Ivan.
Das war es erst mal für heute.
06.06.2010
Heute gibt’s mal wieder etwas Neues von dem Gurke. Ivan hat wieder etwas an Volumen zugelegt. Die restliche Pflanze sollte nun auch mal etwas in die Höhe wachsen, damit Ivan nicht den Boden streift. Ich muss nun auch den Namen nochmals erweitern. Von nun an sollst Du Long Dong Dickerchen Ivan heißen. Der Einfachkeit halber werde ich Dich aber weiterhin nur Ivan nennen.
Was gibt es sonst noch Neues? Ivan hat einen leichten Laus-Befall in den oberen Pflanzengefilden gehabt. Ich denke, dass ich das Problem noch rechtzeitig erkannt und bekämpft habe. Dennoch ist Vorsicht geboten. Läuse, ich beobachte Euch. Ihr saugt meine Gurke nicht aus. Ihr nicht!
Was für ein Stressiger Tag gestern. Bimmelbahn, Fussmarsch, Bimmelbahn, Fussmarsch,… Meine Füsse sehen aus wie Hackfleisch.
Zunächst für ein 2. Frühstück in die City. Über den Service in den Restaurants und Cafes von Leipzig kann man sich nicht beschweren. Es gibt nämlich keinen (mehr). Jedenfalls ist es uns in 2 Läden (einer davon das Parkhotel) trotz 10-minütiger Wartezeit nicht gelungen, einen Kellner zu Gesicht zu bekommen. Dann haben wir halt auf Kaffee verzichtet und wollten unseren Frust in der Sixtina im Absinth ertränken. Sixtina war brechend voll. Das war wohl nicht unser Tag gestern.
Auf jeden Fall sind wir dann halt ins Heidnische Dorf getingelt. Frau hat sich mit Tee und einer Shisha vergnügt und ich habe meinen Spass mit dem schwarzen Teufelsbier gehabt. Ein paar Bier später dann Fussmarsch zum AGRA-Gelände und eine Runde durch die Verkaufshalle gedreht. Ich bin stark geblieben und habe nix gekauft. Yeah!
Vor der Halle habe ich auch Noctolus entdeckt. Er lebt also immer noch und erzählt seine wirren Geschichten begleitet von brachialem Gitarren-Lärm.
AGRA war tierisch langweilig. Also wieder zurück ins Heidnische Dorf.
Noch mal eine Runde gechillt, dann ging es wieder zum Hauptbahnhof. Von dort aus weiter zum Volkspalast, wo Sigillum S, Sixth Comm und Sol Invictus auf uns warteten. Zunächst jedoch haben wir die falsche Bimnelbahn erwischt und sind in die falsche Richtung gefahren. Das ist jetzt aber nicht weiter spannend.
Naja, Sigillum S habe ich nur kurz geschaut. Wichtiger war Sixth Comm. Nach 23 Jahren hat Patrick Leagas die Kolaboration mit Freya Aswynn wieder aufleben lassen und die legendären Stücke des Albums Fruits of Yggdrasil präsentiert. Frau Aswynn wirkte zwar etwas tatterig und hat auch den einen oder anderen Einsatz verpasst, dennoch war es ein beeindruckendes Erlebnis.
Nach Sixth Comm wollte ich dann eigentlich Sol Invictus schauen, aber nach dem Auftritt von Sixth Comm hatte ich da gar keinen Bock mehr drauf.
So haben wir also den Tag 2 an dieser Stelle enden lassen und sind ins Hotel gefahren.
Nachdem wir gestern mit etwas Verspätung um 11 Uhr endlich Richtung Leipzig gefahren sind und uns das iPhone-Navigon erfolgreich um den einen oder anderen Stau gelotst hat, sind wir kurz vor 17 Uhr endlich im Hotel gelandet. An die, denen ich die Ohren vollgejammert habe, dass der hoteleigene Bierautomat nicht mehr da sei, kann ich Entwarnung geben. Der Bierautomat steht lediglich nicht mehr das, wo er früher war. Er wurde um die Ecke gebracht und bietet seine köstlichen Getränke immer noch feil. Werde wohl dem Hotelmanager sagen, dass auf der Hotelhomepage darauf hingewiesen wird, dass der Bierautomat noch da ist.
Lange Rede, kurzer Sinn. Nachdem wir eingecheckt haben, haben wir die Klamotten kurz in die Ecke gefeuert und uns etwas frisch gemacht. Dann ging’smit der Linie 13 der Leipziger Bimmelbahn erst mal zum zentralen Ausgangspunkt des ganzen Geschehens: Der Hauptbahnhof. Dort angekommen, haben wir uns kurz orientiert und haben dann am Ostflügel des Bahnhofs für jeweils 80 Euronen unsere WGT-Tickets, bzw. die schwulen Bändchen erstanden.
Dann sind wir Richtung City losgelaufen und kurz bei Maredo engekehrt um eine Grundlage für den Abend zu schaffen. Gesättigt ging es dann weiter zur Moritz-Bastei. Auf dem dortigen Mittelaltermarkt, treiebn sich immer noch die üblichen Profilneurotiker rum und versuchen authentisch mittelalterlich zu sprechen. War langweilig dort und vor allem war wenig los.
Also mal kurz in das Programm geschaut und kurz diskutiert, ob wir zu Kirlian Camera in die AGRA fahren sollen, oder lieber die alten Herren von Joy of Life im Felsenkeller geniesen sollen. Joy of Life hat gewonnen. Das was die alten Herren abgeliefert haben war sehr respektabel. Tja, und gegen 1 Uhr sind wir wieder mit der Bimmelbahn zurück ins Hotel gefahren. Bevor ich allerdings zu Bette gegangen bin, habe ich noch den freundlichen Bierautomaten besucht und mich an ihm gelabt.
Für Tag 2 stehen bisher folgende Konzerte auf dem Plan: Sixth Comm, Sol Invictus, Sigillum S.
Wie sich Tag 2 letzten Endes gestaltet hat, erfahrt ihr morgen.
Eines gleich vorweg: Ich habe nichts gegen Kassiererinnen im Baumarkt und schätze ihre Arbeit auch zu den weitesten Teilen. Dennoch frage ich mich folgendes:
Die Primär-Frage ist: Warum haben alle Baumarkt-Kassierereinnen von einem Nagelstudio designte Fingernägel mit einer gefühlten Mindestlänge von 3,5 cm, mit dem sie kaum in der Lage sind, mal den Zahlencode einer Ware von Hand einzutippen? Liebe Baumarkt-Kassiererein: Manchmal funktioniert der Laserscanner einfach nicht. Dann ist Handarbeit angesagt. Das geht mit solchen Nägeln aber nur sehr schwer.
Wenn “Mann” in den Baumarkt kommt, die Finger voller Farbe, Putz, Silikon, oder ähnlichem Bau-Dreck, dann sugeriert ihr mit Euren designten Nägeln doch, dass Mann etwas falsch gemacht hat. Sonst hätte er ja nicht diese geschundenen Hände. Ich sehe hier Eure Chefs in der Pflicht, Euch zu befehlen, ab sofort mit schrundigen, kaputten Händen an der Kasse zu sitzen. Das würde Mann in seiner Meinung bestärken, bisher alles richtig gemacht zu haben. Ihr habt doch eine Vorbildfunktion. Meine Kassiererin hat geschundene Hände und ich habe geschundene Hände. Wir sind auf einer Wellenlänge. Hier, im Baumarkt meines Vertrauens, stimmt die Chemie. Das alles macht Ihr kaputt. Wozu taugen Eure Nägel? Feinste Spachtelarbeiten erledigen? Silikonfugen entsprechend des Schliffes der Nägel nachziehen?
Liebe Baumarkt-Kassiererin, denke doch mal nach, was Du mit Deinen Krallen bezweckst.
Danke.
Happy Homeworking forever!
Ein Tag im Leben eines Faulancers
Müsst ihr anschauen, ihr Spackos. Unbedingt.










































Ihr kommt zu Wort